SARDH gründeten sich Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als experimentelles Klang-Bild-Kollektiv, nachdem sie bereits seit Anfang der Achtziger   in loser Formation in der Dresdner experimentellen Szene mit Klängen „weitermalten“.
Seither belegt die „Mutter der saxonischen Ritualmusik“ (R. Dittmann, Bad Alchemy) thematische Performances, eigene Ausstellungen und Klanginstallationen, Klang-Feldforschung, Konzerte, Festivalbeiträge, selbstinszenierte multimediale Environments … veröffentlicht Tonträger, Artefakte und Videos vorwiegend im Eigenverlag und betreibt seit siebzehn Jahren das in Dresden inzwischen etablierte Morphonic Lab.
Die immer auf konkreten Raumbezug bedachten SARDH entwickelten in den 90igern ein System variabler Besetzungen mit flexiblem Einsatz installativer und medialer Möglichkeiten, das sie situativ einrichten.
Selbstgebaute oder zu Klangkörpern umfunktionierte Gebrauchsgegenstände prägen u.a. das Klangbild.
Ihre eigene Melange aus Ambient, Noise, Industrial, Soundcollage... Muzak basiert gleichsam auf einer streng gefassten Dramaturgie, wie auf intuitiven Spannungsbögen, die sie im kollektiven Prozess entwickeln.
Durch ihre opulente Instrumentierung erzeugen SARDH brachiale Soundbilder, die im Background mit ihren bizarren Videoszenarien verschmelzen.

Mehr denn je, steht für SARDH die fürs Publikum optisch nachvollziehbare Klang-Aktion im Vordergrund: die kalkulierte Modulation von Körperschall, die intuitive Dynamik... das assoziierte Ritual...

Siehe auch SARDH bei Bandcamp und Morphonic Lab

 

Mitglieder